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Social Media

Instagram & Facebook: DSA, Daten & Wachstumstrends

Der Digital Services Act verändert die Spielregeln auf Instagram und Facebook: weniger Targeting, mehr Transparenz. Was das für Wachstum und Werbung bedeutet.

Philipp ScheidPhilipp Scheid
Geschäftsführung · Januar 2026 · 4 Min. Lesezeit
Ausgezeichnet & zertifiziert
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Die Social-Media-Welt ist in Bewegung: Der Digital Services Act (DSA) verpflichtet große Plattformen wie Instagram und Facebook zu mehr Transparenz und schränkt Targeting-Möglichkeiten ein – gleichzeitig entwickeln sich Nutzerzahlen und Trends auf beiden Plattformen weiter unterschiedlich.

Kurzantwort
Der Digital Services Act bringt für Instagram und Facebook mehr Transparenz und strengere Werbe-Regeln – wer jetzt auf Content-Qualität und First-Party-Daten setzt, bleibt trotz eingeschränktem Targeting erfolgreich.
Key Takeaways
Der DSA gilt seit 2024 für große Plattformen wie Meta und verlangt mehr Transparenz bei Werbung und Daten.
Targeting-Optionen werden eingeschränkt, besonders bei sensiblen Merkmalen.
Instagram wächst weiter – vor allem durch Reels und Social Commerce –, Facebook stabilisiert sich bei älteren Zielgruppen.
Kreativer Content und First-Party-Daten gewinnen an Bedeutung, wo Targeting wegfällt.
Wer früh First-Party-Daten aufbaut und rechtliche Vorgaben einhält, sichert sich einen Vorsprung.

Was ist der Digital Services Act (DSA)?

Der Digital Services Act ist ein EU-Gesetzespaket, das seit 2024 verbindlich für große Plattformen wie Meta (Facebook & Instagram) gilt. Ziel ist es, mehr Transparenz, Sicherheit und Kontrolle im digitalen Raum zu schaffen.

Kernpunkte sind Transparenzpflichten bei Werbung, Datenzugang für Forscher, strengere Regeln für Werbung an Minderjährige und sensible Merkmale sowie klare Haftungspflichten für die Plattformen selbst.

Daten & Transparenz: Was sich für Werbetreibende ändert

Bisher war Werbung auf Instagram und Facebook oft eine Black Box. Mit dem DSA müssen Anzeigen ihre Zielgruppen-Kriterien offenlegen, Behörden und Forscher erhalten Datenzugang, und Targeting-Optionen werden besonders bei sensiblen Daten eingeschränkt.

Für Marketer heißt das: weniger Präzision beim Targeting, dafür mehr Fokus auf kreativen Content und eigene First-Party-Daten.

Wachstum und Trends: Instagram und Facebook 2025/26

Instagram wächst weiter, vor allem bei den 16- bis 34-Jährigen. Reels bleiben der wichtigste Reichweiten-Treiber, Social Commerce und Shopping-Features gewinnen an Bedeutung, visuelles Engagement dominiert.

Facebook stabilisiert sich eher, statt zu wachsen – besonders stark bei älteren Zielgruppen. Gruppen und Communities stehen im Fokus, Events und lokale Inhalte bleiben relevant.

Chancen für Unternehmen

Mehr Transparenz stärkt langfristig das Vertrauen der Nutzer. Wer auf Kreativität statt reines Micro-Targeting setzt, eigene First-Party-Daten klug nutzt und plattform-spezifische Stärken ausspielt, verschafft sich einen echten Vorteil.

Risiken und Herausforderungen

Weniger Targeting-Möglichkeiten bedeuten höhere Streuverluste, wenn Content nicht überzeugt. Hinzu kommen mehr Regulierungsdruck, eine wachsende Content-Sättigung im Feed und eine komplexere Messbarkeit der Performance.

Handlungsempfehlungen für Marketer

Setze auf Inhalte statt Micro-Targeting, binde First-Party-Daten clever ein, berücksichtige die Spezifika jeder Plattform, miss Performance breiter als nur über den letzten Klick – und halte rechtliche Vorgaben konsequent ein.

Beispiel: Wie sich eine Kampagne verändert

Ein Mode-Startup schaltet Instagram-Reels-Ads. Früher stand starkes Targeting nach Interessen und Lookalikes im Vordergrund. Heute liegt der Fokus auf Creative-Qualität und eigenen Kundendaten.

Das Ergebnis: breitere Zielgruppen, bei denen die Creatives selbst die Filterfunktion übernehmen – und trotzdem stabile Ergebnisse.

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Wir zeigen dir, wie du trotz eingeschränktem Targeting Reichweite und Performance auf Instagram und Facebook hältst.

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Häufige Fragen zu DSA, Instagram & Facebook
Was bedeutet der DSA konkret für Werbetreibende auf Instagram & Facebook?
Anzeigen müssen ihre Zielgruppen-Kriterien offenlegen, und Targeting nach sensiblen Merkmalen ist stark eingeschränkt. Werbetreibende müssen transparenter und weniger aufdringlich vorgehen.
Wird Targeting dadurch komplett abgeschafft?
Nein. Grundlegendes Targeting bleibt möglich, aber präzises Micro-Targeting nach sensiblen Merkmalen fällt weg. Der Fokus verschiebt sich auf Content-Qualität und First-Party-Daten.
Wächst Instagram 2025/26 noch?
Ja, vor allem bei 16- bis 34-Jährigen und getrieben durch Reels und Social Commerce. Facebook wächst kaum noch, bleibt aber bei älteren Zielgruppen relevant.
Wie sollten Unternehmen jetzt reagieren?
Auf hochwertigen, plattformgerechten Content setzen, First-Party-Daten systematisch aufbauen und Performance breiter messen statt sich allein auf Targeting-Präzision zu verlassen.
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Philipp Scheid
Philipp Scheid
Geschäftsführer der Klickrebellen. Mit seinem Team begleitet er kleine und mittelständische Unternehmen als externe Marketing-Abteilung – von Google Ads über Tracking bis Strategie.
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